KUNSTRAUM Werkstadt Lebenshilfe        21  bis 30 Juli 2017

KUNSTRAUM

Malerei / Zeichnung

 

Die Kunst der Outsider berührt unmittelbar, sie entsteht ohne ästhetisch-kulturelle Filter und ermöglicht den Zugang auch ohne künstlerische Vorbildung. Sie soll deshalb auch in Nürnberg bekannter werden. Durch die Ausstellung im rfzk. laurentiu feller eröffnen wir dem Nürnberger Publikum ungewöhnliche Perspektiven. Die Ausstellung fördert den Inklusionsgedanken und bringt die Kunst von Menschen mit einer geistigen Behinderung in die Öffentlichkeit.

Kunstbegabte Menschen mit einer geistigen Behinderung haben im KUNSTRAUM die Möglichkeit ihre Begabung zu nutzen, weil ihnen ein Rahmen zur Verfügung steht, in dem sie strukturiert arbeiten und sich entwickeln können, der für sie geeignetes Arbeitsmaterial und fachliche Hilfe bereit hält oder in dem ihre Werke kunstinteressierten Menschen angeboten werden. Um dem Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe Rechnung zu tragen und um Künstlerinnen und Künstlern trotz ihrer Behinderung eine Möglichkeit zu geben, ihrer Berufung zu folgen, hat die WerkStadt Lebenshilfe Nürnberg 2011 den KUNSTRAUM eingerichtet. Seit dem bietet die WerkStadt Menschen mit einer anerkannten geistigen Behinderung  eine geschützte Atmosphäre, in der sie einer Vollzeittätigkeit als bildende Künstlerinnen und Künstler nachgehen können. Der KUNSTRAUM ist ein Arbeitsbereich der WerkStadt.

Damit kommt die WerkStadt einem deutlich zunehmenden, öffentlichen Interesse an der Kunst von Menschen mit Behinderung entgegen. So wurden 2013 erstmals ihre Werke auf der Biennale von Venedig ausgestellt, es entstehen weltweit Sammlungen und Ausstellungen unter Begriffen wie z.B. Art Brut oder Outsider Art. Die bildende Kunst von Menschen mit Behinderung ist offenbar in der Lage, sich einen eigenen Kulturbereich zu erschließen, auch in der darstellenden oder in der angewandten Kunst. Die Kunstgattung der Outsider Art findet immer mehr Beachtung. Man könnte schon sagen, dass langsam ein alternativer Kunstmarkt am Entstehen ist. Der KUNSTRAUM vollzieht den Spagat einerseits Ort der künstlerischen Arbeit und der künstlerischen Begleitung zu sein. Andererseits allerdings ebnet der KUNSTRAUM Wege zu den Märkten der Kunst als Galerie und in Form von Ausstellungen.


Die Ausstellung ist bis 30 Juli zu sehen.

Öffnungszeiten:   Do. und Fr.  14 -18 Uhr; Sa. 12 - 16 Uhr und n.V.
 



Ralf Dieter Bischoff                         5 Mai bis 3 Juni 2017

WEGen

Photographie

 

Der in Nürnberg  lebende und arbeitende Photograph zeigt in seiner zweiten Einzelausstellung in unserer Galerie, eine Serie neuer Arbeiten. Ralf D. Bischoff ist in Kempten geboren und hat beim Prof. Dieter Leistner seinen Abschluss als Fotograf gemacht. Er ist Mitglied der BFF und war Dozent auf der European School of Design in Frankfurt. Zurzeit lehrt er Architekturfotografie an der Hochschule Biberach. Neben seiner beruflichen Laufbahn hat er zahlreiche, serielle Freie Arbeiten gefertigt die er in verschiedenen Ausstellungen oder Messebeteiligungen zeigt. Der Künstler beschreibt die aktuelle Ausstellung in etwa so:

 

"Wenn wir einen Ort besuchen, erinnern wir uns danach an diesen durch die Summe der Momente unseres Erlebens. In meiner Arbeit will ich die fotografische Abbildung des einen solitären Moments aufbrechen, da dieser niemals ohne ein Vorher und Nachher existieren kann. So werden mehrere Bilder nicht-statischen Erlebens in nur einem Bild visualisiert. Die Verknüpfung mehrerer Fotografien in einem Bild liefert so ein einzelnes, nicht ganz fassbares Bild, das die von Stimmungen und Gefühlen beeinflusste Erinnerung einzufangen versucht.

Einzelne Szenen die im Kopf bleiben, zeichnen so oft kein klares Bild, sondern eher eine vermischte Ahnung der Realität von gestern. "

 
Bischoffs Ausstellung ist bis 3 Juni zu sehen.

Öffnungszeiten:   Do. und Fr.  14 -18 Uhr; Sa. 12 - 16 Uhr und n.V.
 


Philipp Eyrich                         17. März bis 16. April 2017

ALL IN AND EVERYTHING OUT

Objekte

 

Vernissage 17. März 2017 um 19 Uhr
Der Nürnberger Künstler, der in der Klasse Hörl an der A.d.B.K. Nürnberg studiert, zeigt erstmalig in Nürnberg eine Solo-Show, die mit Objekten aus Stahlband und skurrilen Titeln wie z.B. "Gurkentod" oder "Tomatentod" gespickt ist. Es ist vordergründig das Material, was hier den Ton angibt. Auch eine Intervention im Raum bestimmt die Szenerie.

Bis 16 April sind die Arbeiten in der Galerie in Gostenhof, Knauerstr.3 zu sehen.