raum für zeitgenössische kunst . laurentiu feller

Heute Eröffnung der neuen Räume!

Das lange Warten hat ein Ende:
Heute eröffnen wir die neuen, größeren Galerieräume in der Bergstraße 11! Zum Start zeigen wir einen Überblick über das Galerieprogramm:

Junge Nürnberger Kunst von Evi Kupfer, Ariane Kipp, Francesco Neo, Sebastian Hertrich, Felix Pensel, Karla Köhler sowie Caspar Hüter und Florent Girard und noch ein paar mehr.

 

Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich losgehen kann und die Kunst jetzt auf 100qm den verdienten Raum bekommt. Kommt vorbei, seid neugierig und feiert mit uns den Start! Auch wenn das aufgrund der bekannten Einschränkungen derzeit noch ohne Party und große Menschenansammlungen erfolgen muss...
Wir sind von 11-18 Uhr am Samstag da und hoffen erwartungsvoll auf euren Besuch!
Ich freue mich auf euch!

Die Galerie ist künftig Mittwoch bis Samstag von 11-18 Uhr geöffnet.


Wer wir sind

 

Seit 2004 vermittelt Laurentiu Feller moderne Gegenwartskunst internationaler wie regionaler Künstler aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Installation, Photographie und Konzeptkunst.

 

Eine langjährige Zusammenarbeit mit den vertretenen Künstlern bilden die Basis neben einer stetigen Fortentwicklung des Programms und der Förderung junger Künstler.

Gezeigt werden die Arbeiten in den Galerieräumen in Nürnberg, auf verschiedenen Kunstmessen sowie in Kooperation mit internationalen Galerien und Kunstportale.

 

Die aktuellsten Infos immer hier: rfzk.feller

 


NEU EINGETROFFEN

Für Geschenkesuchende (aber nicht nur!) gibt es aktuelle Arbeiten von Karla Köhler (Nürnberger Motive), Michael Jampolski (Kaffeebecher-Motive) und Felix Pensel ...und auch von vielen, vielen anderen! Fragt uns einfach...

Aktuelle Ausstellung

 

Liebe Kunstfreunde,

zunächst einmal hoffen wir natürlich sehr, dass wir alle gesundheitlich unbeschadet aus dieser Zeit herauskommen...das ist und bleibt das Wichtigste. Es ist und wird aber eine besondere Zeit sein und gleichzeitig auch eine Probe werden. Eine Probe für unseren Zusammenhalt und das Weiterbestehen eines Lebens, das vielleicht anders sein wird, zumindest für die nächste Zeit.

Auch uns als Kunst- und Kulturtreibende trifft diese neue Situation besonders schwer und die nächsten Monate werden für die Zukunft vieler von uns entscheidend sein. Denn schon in „normalen“ Zeiten war Kunst an der letzter Stelle einer Einkaufsliste. Ich verstehe das, da Kunst, subjektiv betrachtet, ein „Luxusobjekt“ war und ist. Etwas was man nicht unbedingt zum Leben brauchte, was auch primär stimmt. Wenn es gut genug ging, hatte man auch für Kunst (im besten Falle!) das nötige Geld übrig. Ich rede hier auch nicht für die Situationen, wo die gekaufte Kunst als Invest-Case herhält (was auch legitim wäre), sondern über ein bezahlbares Preissegment. Über Werke, an denen man sich erfreut, die den eigenen Lebensraum bereichern, mit deren Kauf man dem Künstler eine Wertschätzung für sein Tun entgegenbringt, die Inspiration sind. Denn der wahre Wert eines Kunstwerks spiegelt sich gerade nicht im materiellen Wert. Oft überwiegt die Freude (auf beiden Seiten!) über den bestbezahlten Preis. Und in vielen Fällen macht das gekaufte Werk (sei es ein Bild, eine Skulptur, ein Foto oder ein Lied) das Leben schöner, glücklicher, reicher im emotionalen Sinne. Vielleicht sogar leichter. Deswegen ist es gerade jetzt (und in der Zeit danach, denn es wird ein danach geben!) wichtig daran zu denken und nicht zu vergessen uns das Leben schöner zu machen und positiv nach vorne zu blicken...Kunst könnte sicher einen Stück dazu beitragen!

Wir als Galerie und Kunstvermittlung haben auch eine Verantwortung nicht nur gegenüber der Kunst oder der Gesellschaft sondern auch gegenüber unseren Künstlerinnen. Ohne die wären diese Zeilen wertlos. Für viele davon war es vorher schon schwer und es wird jetzt noch härter. Aber ohne uns als Vermittler und Galerien, wird es für sie um einiges komplizierter, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und weiterhin selbstständig zurecht zu kommen. Wir gemeinsam haben aber auch die Aufgabe und die Rolle, eine Vermittlung von Werten und Inhalten, an denen sich eine zivilisierte Gesellschaft orientiert, aufrecht zu erhalten. Dazu gehört ganz sicher auch die Kunst. Das Ganze ist ein Prozess und nennt sich Kultur und erweist sich schlussendlich als doch nicht so entbehrlich, wie ich anfänglich beschrieben habe. Sonst wären wir als Gesellschaft nicht da wo wir sind. Intellektuell genau so wie emotional. Wir sollten auch diese Überlegungen in die Gesamtkalklulation miteinbeziehen.

Es stellt sich für uns als Galerie direkt auch die Frage ob wir weitermachen sollen oder können werden. Gerade jetzt haben wir geplant uns zu erweitern und vergrößern um mehr Platz für Kunst und Künstler zu schaffen. Natürlich verbunden mit größerem finanziellen Aufwand. Dabei wissen wir nicht wie die Kunden sich nachher verhalten werden. Selbst der supermART (für uns eine wichtige Säule in der gesamten Strategie und seit Jahren ein Ort an dem wir hunderten von Künstlerinnen die Gelegenheit gegeben haben, Geld zu verdienen) steht in den Sternen genau so wie das Kaufverhalten der Menschen. Denn sie sollen (diese Hoffnung bleibt) am Ende des Tages auch Kunst kaufen um eben für die Künstler und für uns das Leben zu ermöglichen. Momentan sind wir unsicher doch wir setzen zuversichtlich darauf, dass das Leben einigermaßen normal weiter gehen wird.

Deshalb habe ich mich entschieden diesen Weg erstmal trotzdem zu gehen und nicht aufzugeben. Für die Galerie und auch für den supermART. Wir werden die Online Präsenz verstärken und in der digitalen Welt nach neuen, zusätzlichen Wege suchen. Am Liebsten aber analog einige neue Ideen umsetzen, wie das „kuratierte Dinner“: ein gesellschaftlicher Dinner-Abend mit Menü (für max. 10 Pers. und Voranmeldung), abgestimmt auf das jeweilige Thema/Künstler der laufenden Ausstellung im Rahmen des bewährten „One Wall with..“ Projektes und natürlich serviert in der Galerie (Termine/Anmeldungen, siehe dann aktuell auf unserer Website). Darauf freue ich mich besonders und auch hier hoffe ich sehr auf eure Partizipation...Wir planen derzeit mit einer baldigen Galerie-Eröffnung ab dem 23 Mai! Diesmal leider keine Eröffnung oder Vernissage, sondern unter der aktuellen Beschränkungen ..ich freue mich aber trotzdem sehr auf ein Wiedersehen!

 

Jemand sagte mal, für einen „guten“ Galeristen, gehört neben selbstverständlichem Geschäftssinn auch eine Portion Philantropie, eine Portion Empathie und einfach auch Liebe für das was man macht. Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie das funktionieren wird...Trotzdem sind wir (Galerien und Künstlerinnen) wie noch nie zuvor auf unsere Mitmenschen angewiesen. Natürlich nur dort wo es finanziell gehen wird, denn nochmal...Kunst wird weiterhin in der letzte Zeile auf der Einkaufliste stehen! Oder doch nicht...?

 

Ab dem 23 Mai dürfen wir euch in den "neuen", erweiterten Räumlichkeiten in der Bergstr. 11 begrüßen!

Der Auftakt gibt es in der Form einer "Mixed" Ausstellung, worin viele unseren Wegbegleiterinen wiederzufinden sind:  Ariane Kipp, Evi Kupfer, NEO, Caspar Hüter, Harri Schemm, Felix Pensel, Karla Köhler, Marius Vatamanu, Pablo Lira und viele  andere Namen der Galerie....einige neue Namen werdenim Laufe des Jahres sicher hinzuzukommen!

Ich hoffe wir sehen uns zahlreich dort wieder!

 


Profil



Laurentiu Feller arbeitet stetig an der Entwicklung neuer Konzepte für die Kunstvermarktung. Er ist Veranstalter der GoGaTa (Gostenhofer Galerietage) und hat mit dem supermART ein völlig neues Ausstellungsformat in Nürnberg etabliert: einen Kunstsupermarkt. Er ist außerdem Herausgeber der Kunsttermine und an weiteren Projekten beteiligt.

rfzk

raum für zeitgenössische kunst . laurentiu feller

Bergstraße 11

90403 Nürnberg

info{at)rfzk-feller.de

 

Öffnungszeiten

Mi-Sa 11-18 Uhr